Mastbruch - Spuren der Geschichte
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 Mastbruch

 

 
1.  Stumme Zeugen aus uralter Zeit: Findlinge aus dem Steinkammergrab am Schatenweg am Ehrenmal auf dem Waldfriedhof.
 

 

 
2.  So ähnlich könnte es am Schatenweg ausgesehen haben: Der Grabhügel war abgetragen, viele große und kleinere Steine lagen frei. Die Anwohner zögerten nicht lange und nutzten den willkommenen Vorrat an Baumaterial.
 

 

 
3.  Die Steinzeit war nicht nur die Epoche des Faustkeils, sondern auch der großen Steine, der Megalithen. Die Steinkammer am Schatenweg war 26 m lang und 2,5 bis 3 m breit. Vergleichbare Anlagen im Paderborner Land waren so hoch, daß ein Mensch in ihnen aufrecht stehen konnte. Errichtet wurde sie aus Findlingsblöcken, die durch die Gletscher der Eiszeit bis in den Paderborner Raum geschoben worden waren, und aus Sandsteinplatten, die aus dem Eggegebirge herangeschafft werden mußten. 
 

 

 
4.  Die "Nachtigall" ist heute ein Restaurant und Hotel. Im 17. Jahrhundert wurde der gleichnamige Meierhof des Fürstbischofs errichtet, der seither immer wieder in Urkunden erwähnt wird. Die Häusergruppe Nachtigall mit sechs Gebäuden und der Gräftenhof waren lange Zeit die einzigen Häuser im Mastbruch. Bevor die Kirchengemeinde St. Joseph ihr Pfarrzentrum gebaut hat, fanden Veranstaltungen aller Art hier statt, obwohl die "Nachtigall" außerhalb der Gemeindegrenzen liegt.
 

 

 
5.  Weideland an der Hatzfelder Straße an einem typisch strahlenden Mastbrucher Augustmorgen. Das Bild mag einen gewissen Eindruck von der Gemeindehude vermitteln, aber damals gab es keine Zäune, und Pferde waren eher selten. Und vielleicht war das Wetter besser ...
 
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