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Weihbischof Matthias König
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Es fällt mir nicht leicht, Ihnen diese Zeilen für die Titelseite des Pfarrbriefes zu schreiben. Denn sie bedeuten für mich, meinen Abschied aus St. Heinrich und Kunigunde und aus St. Joseph anzukündigen.
Für mich völlig unerwartet hat der Heilige Vater Papst Johannes Paul II. mich zum Titularbischof von Elicroca (Spanien) und zum Weihbischof in Paderborn ernannt. Unser Erzbischof Hans-Josef Becker hat mich in der vergangenen Woche zu sich ins Bischofshaus bestellt, um mir diese Mitteilung zu machen. Auf all meine Einwände und Vorbehalte gegen diese Ernennung hat er mir in sehr väterlicher Weise klargemacht, daß es im Grunde keine Möglichkeit gäbe, die Berufung durch den Papst abzulehnen. Im Moment bin ich dabei, das Jawort, das ich bereits schriftlich geben mußte, auch im Herzen vor Gott auszusprechen.
Wie dem auch sei: Die Weichen sind gestellt. Am 2. Adventssonntag, den 5. Dezember 2004 soll im Hohen Dom um 15.00 Uhr die Bischofsweihe sein, die der Herr Erzbischof Herrn Generalvikar Prälat Manfred Grothe und mir spenden will. Das bedeutet, daß mein Dienst als Leiter dieses Pastoralverbundes und Pfarrer Mitte oder spätestens Ende November enden wird.
Die Stelle wird sofort neu ausgeschrieben, sodaß Sie hoffen können, bald wieder einen neuen Pastor zu haben. In der Zwischenzeit werden die Mitglieder unseres Pfarrteams die anstehenden Aufgaben zu bewältigen haben. Ich bitte schon jetzt um Verständnis, wenn manche Dinge in der Übergangszeit nicht mehr so selbstverständlich möglich sind.
Über acht Jahre war ich Pfarrer in St. Heinrich und Kunigunde. Wenngleich der Anfang hier nicht leicht war, bin ich doch mit der Gemeinde und ihren Menschen verwachsen. Ich habe vielen zu danken, die mich getragen haben und tragen. Ich habe viel gelernt und auch viel Gutes erfahren dürfen. Das nehme ich mit in die neuen Aufgaben und hoffe, daß Ihr Gebet, liebe Schwestern und Brüder, mich weiterhin tragen wird. Zwei Jahre sind es nun, daß mir zusätzlich die Aufgabe des Verwalters der Pfarrei St. Joseph übertragen wurde. Da alle anderen Aufgaben weiterliefen, konnte ich dort nie so präsent sein wie in Schloß Neuhaus. Doch auch dort habe ich vielen Christen für das Zeugnis eines gelebten Glaubens zu danken und bitte auch Sie in Mastbruch um Ihr Gebet.
Wenn wir im Vaterunser beten: "Dein Wille geschehe", machen wir uns oft nicht klar, was dies bedeuten kann. Ich bekomme im Moment eine Ahnung davon, daß dieser Wille Gottes so ganz anders sein kann als all die Pläne, die wir Menschen uns zurechtlegen. Aus meiner Glaubenserfahrung heraus weiß ich aber, daß Gott trägt und führt, wenn ich mich IHM überlasse. Nur so kann ich auf das Kommende zugehen. Helfen Sie mir beten: "Vater, dein Wille geschehe!"
Ihr
Matthias König
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Weihbischof Matthias König
am Sonntag, 12. Dezember um 10.30 Uhr ein Festhochamt in der Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde feiern wird. Alle Mitglieder des Pastoralverbundes sind hierzu herzlich eingeladen. Da die Kirche nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen hat, wird eine Videoübertragung des Gottesdienstes in den Pfarrsaal angeboten. Dort wird ebenfalls die Kommunion ausgeteilt.
Im Anschluß an den Gottesdienst laden Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände zu einem Empfang mit dem Weihbischof ein. Hierzu wollen wir gemeinsam mit Weihbischof König, angeführt vom Tambour-Corps des Bürgerschützenvereins, zum Bürgerhaus gehen. Dort wird Gelegenheit sein, dem neuen Weihbischof auch persönlich zu gratulieren. Ein kleiner Mittagsimbiß wird gereicht. Im Bürgerhaus stehen zahlreiche Sitzplätze zur Verfügung, sodaß wir auch ältere und behinderte Menschen ermutigen möchten, am Empfang teilzunehmen. Die Pontifikalvesper um 18.00 Uhr bildet den Abschluß der "Bischofsprimiz".
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